JF-Fahrt an die Ostsse

Jugendfeuerwehr leistet Schwur des Kärnan

Ausflug der Jugendfeuerwehr an die Ostsee ein riesen Spaß

So können die Ferien beginnen. Über das Wochenende vom 24. bis zum 26. Juni machten wir uns mit unserer Jugendfeuerwehr auf den Weg zu unserem Zeltlager nach Scharbeutz. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren 8 Jugendliche nach Schleswig Holstein. Neben uns drei Betreuern nahmen die Kids auch die Kameraden Stefan Buck und Dirk Müller mit; und auch für unseren Ortsbrandmeister Dirk Klintworth war auch bei dieser Fahrt ein VIP Platz frei.

Nach einer problemlosen Hinfahrt mit Elbübersetzung in Wischhafen und Frühstück zwischendurch, kamen wir am Freitagmittag in dem Urlaubsort Scharbeutz an. Bei 26°C und blauem Himmel war allen klar, wo es hingeht; an den Strand, rein ins Wasser. Den Nachmittag verbrachten wir also in der Deutschen Ostsee. Wir tobten rum und spielten Wasserball. Anschließend ging es für ein Eis an die Strandpromenade, wo wir den Blick aufs Meer genossen. Durch die vielen Kinder, die vor der Sonne eingecremt werden mussten, vergaß der ein oder andere Betreuer sich selbst dabei. Hier hielt ein Sonnenbrand auch gut und gerne eine Woche.

Gegen Abend stand dann das schon heiß erwartete Fußballduell zwischen den Betreuern und den Jugendlichen an. Hier konnten sich die Betreuer knapp mit 10 zu 9 durchsetzen. Angriff ist ja bekanntlich die beste Verteidigung und ins Tor wollte auch keiner.

Nach dem Gang unter die Dusche wurde dann ein gemeinsamer Spieleabend veranstaltet. Und den Profis bei der Fußball Europameisterschaft konnten wir auf dem Zeltplatz auch zuschauen.

Am Samstag ging es dann in den Hansa Park. Sogar der morgens eingesetzte Regen konnte den Kids die Lust auf Deutschlands einzigen Freizeitpark am Meer nicht nehmen. Schließlich zeigten ihr Elan und ihr Enthusiasmus Erfolg, und der Regen verzog sich für den Rest des Tages.

Im Hansa Park wurden dann die Fahrgeschäfte rauf - und zum Glück auch wieder runtergefahren. Vor allem der „Fluch von Nofgoroth“ und der „Schwur des Kärnan“. Letzteres war so atemberaubend, dass der ein oder andere doch wackelige Knie bekam, allerding erst, als man schon in 40m Höhe gezogen wurde. Die Achterbahn bekam gerade von unseren Betreuern Bewertungen wie „grauenhaft“ und „die Fahre ich nicht wieder“. Vielleicht hätte man ihnen vorher erzählen soll, dass man beim Hochziehen kurz ausgeklinkt wird und gut 20m rückwärts nach unten fällt. Beruhigt wurde sich dann wieder bei einem Stück Apfelkuchen in Bonanza City.

Da so ein Tag viel Kraft und Energie kostet, stand für Abends dann ein leckeres Grillen auf dem Plan. Und selbst der mittlerweile eingetretene Monsunregen konnte Tobias, Michael und Stefan nicht daran hindern, uns allen ein leckeres Stück Fleisch auf den Grill zu bringen.

Und da der Zeltplatz mittlerweile bis zu den Knöcheln unter Wasser stand, wurde halt eben Wasserball statt Fußball gespielt. Als der Regen dann schließlich aufhörte, wollten die Jungs dann noch einmal an den Strand. Da alle schon geduscht waren ging Stefan nur unter der Auflage „nicht weiter als bis zu den Knien ins Wasser“ mit. Hieran haben sich die Kinder vorbildlich gehalten, doch als der Erste „ ganz ausversehen“ ausrutschte, fielen die anderen Kids glatt auch vor Schreck ins Wasser. Der Punkt ging an die Jugendlichen.

Am Sonntag genossen wir noch das Frühstück und machten uns langsam auf den Rückweg. Unterwegs gab es noch ein leckeres Eis. Als wir dann am Feuerwehrhaus angekommen waren, machten wir die Fahrzeuge wieder einsatzbereit und ließen die Fahrt noch einmal Revue passieren.

Am Ende hielten alle Beteiligten den Ausflug für einen riesen Spaß und sehen der nächsten Fahrt bereits mit großer Spannung entgegen.

Florian Klintworth

 

 

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